Die Definitionen der jeweiligen Zustandsnoten für Oldtimer basieren auf der Klassifizierung des deutschen Schulnotensystems. Sie wurden bereits im Jahr 1984 von Jochen Strauch, dem Gründer der ersten Oldtimer- Bewertungsorganisation, entwickelt. Sie dienen bis Heute als Basis für die verschiedenen existierenden Versionen.
Zustand 1 Unübertroffen perfekter Zustand! Mängelfrei in Bezug auf Optik und Technik. Entweder ein unrestauriertes und uneingeschränkt funktionierendes oder ein komplett und perfekt restauriertes Fahrzeug. Neuwertiges Fahrzeug.
Zustand 2 Guter Zustand, keine Mängel! Entweder leichte Gebrauchspuren oder minimale Abweichungen sowie kleine Unstimmigkeiten in der Perfektion der durchgeführten Restauration. Keine fehlenden Teile. *Zusätzlich montierte Teile (Zubehör) zählen nicht zu den zustandsbildenden, sondern ausschließlich zu den wertbildenden Faktoren.
Zustand 3 Gebrauchter Zustand. Normal gepflegtes Fahrzeug. Voll fahrbereit, keine Durchrostungen, keine sofortigen Reparaturen nötig. Kleinere Mängel in Technik und Optik möglich. Normal gebraucht jedoch nicht verbraucht. Verkehrssicher!
Zustand 4 Verbrauchter Zustand. Eingeschränkt fahrbereit, fehlende Teile, normale Durchrostungen. Fahrzeug ist noch reparabel oder kann restauriert werden. Oftmals verkehrsunsicher.
Zustand 5 Restaurationsbedürftiger Zustand. Nicht fahrbereit, zerlegt, durchgerostet jedoch noch mit einem erheblichen finanziellen und zeitlichen Aufwand restaurationsfähig. Fahrzeug nicht komplett.
*Die Originalität ist kein zustandsbildender sondern ausschließlich ein wertbildender Faktor.
Achtung! Bei unrestaurierten Originalfahrzeugen gelten spezielle Bewertungskriterien. Die Definitionen der Zustandsnoten sind hierbei nicht anwendbar.